Spendenaktion für die Menschen in der Ukraine

23.03.2022

Leckere Kekse für einen guten Zweck

Die Auszubildenden im ersten Ausbildungsjahr zur Fachpraktikerin/ zum Fachpraktiker Hauswirtschaft (FPH) haben im Rahmen des sozialen Gruppentrainings zum Thema „Selbstwert“ mit ihrer Sozialpädagogin Kristina Löffel darüber gesprochen, wie wir miteinander umgehen und was jede und jeder Einzelne tun kann, damit das Zusammenleben solidarischer und somit schöner wird.

Gemeinsam wurde überlegt, wie man im Großen und Kleinen gut und friedlich miteinander leben kann. Um den Worten auch Taten folgen zu lassen, haben sich die FPH - Auszubildenden und das Mensa Team eine tolle Back - Aktion überlegt. Im Rahmen des vernetzten Arbeitens hat Kristina Löffel mit dem Ausbilder:innen-Team der Mensa und Sonderpädagogin Pia Freitag diese Aktion vorbereitet, organisiert und durchgeführt.

Das Backen in der Mensa wurde von Sonderpädagogin Pia Freitag begleitet. Sie packte selbst mit an, als die Auszubildenden den Teig bereiteten, abwogen, Kekstaler formten und die gebackenen Kekse in den Farben der Ukraine blau gelb verzierten. Da mussten die Auszubildenden dann auch die ein oder andere Frage beantworten. Wieviel Kekse bekomme ich aus dem fertigen Teig, wenn die Kekse 20 g wiegen sollen? Doch diese Hürde war schnell genommen und so nebenbei im Praxistest macht das Rechnen gleich viel mehr Spaß, da der praktische Hintergrund schnell klar wird. Messen, Wiegen und Umrechnen waren mit etwas Unterstützung kein Problem.

„Mit den kleinen Köstlichkeiten, die wir verkaufen, möchten wir ein Zeichen des Friedens setzen und das Geld den Menschen in der Ukraine zukommen lassen.“ erklärt Kristina Löffel die Beweggründe für diese tolle Back-Aktion.

Zum Verkaufen der Kekse teilten sich die Auszubildenden in Dreier-Teams auf. Jede/-r bekam eine Aufgabe zugeteilt. Kekse und Spendenboxen kamen auf einen Teewagen und die Tour durch das BBW konnte starten. An mehreren Tagen besuchten die Teilnehmer:innen die verschiedenen Büros und Werkstätten und verkauften die Kekse an Mitarbeitende und Teilnehmende. Wer mochte konnte eine zusätzliche Spende geben. Wenn jemand nicht am Platz war, schrieben die Teilnehmenden sich die Namen auf und kamen gern nochmals wieder, so dass alle Gelegenheit hatten, sich zu beteiligen.

Für die Auszubildenden war die Aufgabe zuerst ungewohnt, direkt mit einer Frage auf Menschen zuzugehen, mit denen sie sonst nicht zu tun haben. Doch im Laufe der Aktion fiel es den meisten leichter, ihr Anliegen vorzutragen.

Außer dem Verkauf der Kekse gehörte eine zusätzliche Aktion dazu. Die Auszubildenden hatten Moderationskarten dabei, wo man aufschreiben konnte, was jeder selbst für Frieden tun kann. Alle ausgefüllten Karten sollen in ansprechender Form ausgestellt werden, so dass alle die Gedanken, Ideen und Vorschläge ansehen können.

„Es ist wichtig, diese Aktion sozialpädagogisch zu begleiten.“ sagt Kristina Löffel. „Auch mal über den Tellerrand hinauszuschauen und sich zu engagieren ist ein wichtiger Aspekt der persönlichen Entwicklung, den wir gern unterstützen.“ ergänzt sie.

Das gesammelte Geld wird von der Auszubildungsgruppe an die Aktion Deutschland Hilft e.V. gespendet. Die elf Auszubildenden des ersten Ausbildungsjahres in der Hauswirtschaft sind stolz darauf, einen Beitrag zu leisten, um Menschen in Not zu helfen.