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Fachpraktiker/-in für Metallbau (vormals Metallbearbeiter/-in)

Fachrichtung Konstruktionstechnik

Fachpraktiker für Metallbau werden in den Werkstätten des BBW und bei Auftragsarbeiten beim Kunden außerhalb ausgebildet. Die betrieblichen Ausbildungsabschnitte absolvieren die Auszubildenden in ausgewählten Betrieben. Sie umfassen ca. ein Drittel der gesamten Ausbildungszeit. 

Dauer der Ausbildung

3,5 Jahre

Berufsbild

Die Fachpraktiker fertigen aus verschiedenen Metallen und Metallverbindungen Überdachungen, Fassadenelemente, Türen, Tore, Fensterrahmen und Gitter. Sie sind in Metallbaubetrieben, Schlossereien und Schweißereien tätig. Für Montagearbeiten gehen sie auf die Baustelle beim Kunden.

Ausbildungsinhalte

  • Werkstücke prüfen, messen und maschinell bearbeiten
  • Bleche und Profile umformen
  • Schweißen und thermisches Trennen
  • Bauteile transportieren, montieren und demontieren
  • Bauteile für Metallbau- oder Stahlbaukonstruktionen herstellen
  • Schließeinrichtungen montieren, prüfen und einstellen
  • Schweißerprüfung nach EN 287-1 ablegen
  • Maschinen- und Kunststofflehrgang

Berufsschule

Die Teilnehmer besuchen an zwei Vormittagen pro Woche die Berufliche Schule Eidelstedt (BS 24) auf dem Gelände des Berufsbildungswerks.

Prüfung

Fachpraktiker/-in für Metallbau ist eine theoriereduzierte Berufsausbildung nach dem Berufsbildungs­gesetz (§ 66 BBiG) und der Handwerksordnung (§ 42m HWO). Die Zwischen- und Ab­schluss­prüfung findet vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Hamburg statt.

Durchstiegsmöglichkeit

Fachpraktiker werden im BBW zusammen mit den Metallbauern ausgebildet. Bei entsprechender Eignung besteht die Möglichkeit, vor der Zwischenprüfung nach der Hälfte der Ausbildungszeit in den Vollberuf Metallbauer/in zu wechseln.

Perspektiven nach der Ausbildung

Fachpraktiker für Metallbau arbeiten in im Stahl- und Blechkonstruktionsbau oder im Fassadenbau. Dort können sie sich auf Teilbereiche, zum Beispiel die Montage oder den technischen Kundendienst, spezialisieren.

Anmeldung

Da es sich bei der Berufsausbildung um eine Maßnahme der beruflichen Rehabilitation handelt, erfolgt die Anmeldung über die Agentur für Arbeit, Team Reha Ersteingliederung.